Von Veränderung zu Wachstum – Rückblick auf 2018, Ausblick auf 2019

Ein neues Jahr hat begonnen – Ich hoffe, du bist gut reingekommen! 🙂 So ein neues Jahr ist ja immer eine tolle Gelegenheit, auf das zu schauen, was im Vorjahr war und was im neuen Jahr passieren soll. Rückblick und Ausblick also. Und genau das mache ich nun! Denn die ersten Tage des neuen Jahres habe ich dazu genutzt, das alte Jahr mit einem Rückblick abzuschließen und das neue Jahr mit der Planung von Zielen und Vorhaben einzuläuten. Das war sehr spannend für mich selber und ich möchte dich nun an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen.

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade der InspiCon, dem Live-Event für nachhaltigen Erfolg im Online-Business.

 

Beitrag als Podcast

 

2018: Das Jahr der Veränderung

2018 war für mich das Jahr der Veränderung, auf persönlich-privater und beruflicher Ebene gleichermaßen. Die persönliche Veränderung hat sogar die berufliche Veränderung hervorgerufen und überhaupt erst angestoßen. Aber was genau hat sich vor allem persönlich verändert? Ich kann es auch heute noch nicht an allen Stellen haargenau sagen, denn mir ist selber noch nicht allumfänglich klar, was genau sich in mir verändert hat. Das braucht wohl auch noch ein wenig mehr Abstand, um es vollständig greifen zu können. Ich möchte dennoch meine bisher gewonnenen Erkenntnisse mit dir teilen.

Veränderung auf persönlicher und privater Ebene

Zumindest den Auslöser der Veränderung kenne ich: meine Yogalehrerausbildung, die ich im März 2017 gestartet habe und die ich nun bald beenden werde. Anfang 2018 spürte ich auf einmal, wie sich einiges in mir veränderte und das hat eindeutig mit der Ausbildung zu tun.

  • Zugang zu Spiritualität: Über die Yogalehrerausbildung habe ich einen Zugang zu Spiritualität für mich gefunden, der vorher für mich undenkbar war. Denn für mich war Spiritualität immer eng verknüpft mit Religion und Esoterik, womit ich bis heute nichts anfangen kann. Aber seit ich das für mich mehr trennen konnte, hat die Spiritualität ihren Schrecken für mich verloren und sogar einen festen Platz in meinem Leben bekommen.
  • Zunehmender Fokus auf andere Themen: Inhaltlich hat sich mein Interesse sehr zu Themen aus den Bereichen Entspannung und Gesundheit (dabei v.a. mentale Gesundheit) verschoben.
  • Verschiebung von Prioritäten: 2018 ist das Thema Auszeiten und mehr Zeit für mich sehr wichtig geworden, genauso wie das Thema “Mehr Ich sein”. Auch meine Werte haben sich teilweise etwas verschoben, auch wenn sie sich nicht grundlegend verändert haben. Aber auch hier war es einfach eine Veränderung in Bezug auf die Wichtigkeit einzelner Werte.
  • “Sanftheit”: Ich bin als Mensch und Unternehmerin sanfter geworden. Das wurde mir vor allem dadurch bewusst, dass eine Bekannte mir ihren Eindruck über mich schilderte. Sie sagte mir einmal, dass sie mich damals beim erstmaligen Kennenlernen als eher “tough” und abgebrüht erlebt hat und mich nun als viel sanfter und lockerer erlebt. Und ich muss sagen: Sie hat vollkommen recht! Auch ich empfinde es so und das drückt sich u.a. für mich darin aus, dass ich in meinen Social Media-Posts mehr Emojis nutze als früher. Das mag jetzt ein banales Beispiel sein, aber für mich ist das durchaus eine große Veränderung, auf einmal Herzchen und Blümchen zu nutzen, wo ich noch vor gut einem Jahr gesagt habe, ich bin nicht so der “Mädchen-Typ”. 😉
  • Freundschaften und Kontakte: 2018 sind neue Freundschaften hinzugekommen oder haben sich sehr intensiviert, während andere weggefallen sind. Aber das ist ok, denn inzwischen habe ich akzeptiert, dass es Freundschaften gibt, die nur für eine bestimmte Lebensphase halten. Dafür ist dann aber auch wieder Platz für neue Menschen und damit auch neue Ideen und Inspirationen! 🙂
  • Meine Yogapraxis: Meine eigene Art, Yoga zu praktizieren, hat sich stark verändert. Ich praktiziere nicht nur häufiger, sondern vor allem intensiver und einfach anders als vorher. Ich habe das Gefühl, gelenkiger und muskulöser geworden zu sein und damit auch bestimmte Haltungen einnehmen zu können, die vorher unmöglich waren.
  • Umzug: Als Familie haben wir uns 2018 räumlich verändert. Wir sind Ende April in ein neu gebautes Haus am Kölner Stadtrand gezogen. Am Stadtrand lebten wir auch vorher schon, aber nun haben wir eine S-Bahn-Station um die Ecke, den Wald hinterm Garten und das Rheinufer in der Nähe. Der Hausbau war zwar bisweilen stressig und herausfordernd, die Mühe hat sich aber aufgrund der enormen Steigerung der Lebensqualität mehr als bezahlt gemacht.

 

Veränderung auf beruflicher Ebene

  • Langeweile im alten Business: Ich bin eine Scannerpersönlichkeit und wenn ein Thema für mich durch ist, ist es durch. Dann langweile ich mich und will mich auf neue Dinge konzentrieren! Das zusammen mit den vielen Skandalen rund um Facebook letztes Jahr haben bereits Anfang 2018 bei mir dazu geführt, dass ich merkte, dass ich das nicht mehr ewig machen will. Und mit der Zeit ist dann “Mehr OM im Online-Business” entstanden. Mein Facebook-Marketing-Business gibt es weiterhin und wird auch erst einmal bestehen bleiben. Die Energie geht aber eindeutig hier in das neue “Baby”! 🙂
  • Meine Mission: Nachdem der Drang und der Wunsch nach einer Veränderung in meinem Business aufkam, habe ich mich einige Zeit viel mit mir selbst beschäftigt, meinen Werten, meinen Zielen im Leben, meinem roten Faden und damit letztendlich meiner Berufung! Dabei kam irgendwann heraus, dass meine Mission im Leben die für inneren Frieden ist. Auch das Thema Facebook-Marketing spielt da mit rein, da ich es immer als sehr befriedigend empfand, wenn meine Kunden endlich ganz entspannt Facebook für sich nutzen konnten und keinen Stress mehr damit hatten. Trotz allem finde ich das Thema Selbstfürsorge inzwischen viel spannender. 😉
  • Arbeit als Yogalehrerin: Auch in Bezug auf meine Tätigkeit als Yogalehrerin habe ich mehrere Veränderungen erlebt. Es ging los mit “Ich möchte vielleicht mal unterrichten”, ging dann über zu “Ich will unbedingt unterrichten”, gipfelte anschließend in “Ich will mein eigenes Studio haben!” und endete bei “Ich will unterrichten, aber nur nebenberuflich und max. 3 Mal pro Woche”. Ich liebe Yoga, ich liebe das Unterrichten, aber derzeit kann ich es mir dennoch nicht als Hauptberuf vorstellen. Dafür entspricht das Unterrichten insgesamt zu wenig meiner sonstigen Art zu arbeiten. Daher reicht es mir, wenn ich 2-3 Kurse pro Woche habe. 🙂 Außerdem ist es geplant, Yoga sehr stark in dieses Business zu integrieren, so dass ich derzeit gar keinen Bedarf für mich sehe, das Unterrichten zu intensivieren.

 

Im Rückblick war 2018 also ein wirklich spannendes Jahr, das ich sicher so schnell nicht vergessen werde. Schließlich wurde der Grundstein für dieses Business in dem Jahr gelegt, was durchaus eine große Nummer für mich ist! Aber nun ist es genug mit 2018! Nun möchte ich dir erzählen, was ich für 2019 vor habe. 🙂

 

2019: Jahr des Wachstums

Das Motto “Veränderung” für 2018 hat sich erst im Nachgang bei der Reflektion über das vergangene Jahr ergeben. Gleichzeitig zeigte sich im Laufe der Arbeit an der Planung, meinen Zielen, meiner Vision für 2019 ein wiederkehrendes Motiv: Wachstum. Ich möchte persönlich und beruflich wachsen und vor allem die Früchte ernten, deren Samen ich 2018 gepflanzt habe. Deswegen habe ich “Wachstum” nun zu meinem Motto für 2019 gemacht und werde Ende des Jahres schauen, inwiefern es sich bewahrheitet hat. Das möchte ich 2019 erreichen:

 

Wachstum auf persönlicher und privater Ebene

  • Neuseeland-Reise: Meine Familie und ich werden bald zu einer mehrwöchigen Neuseeland-Reise aufbrechen. Meine Kinder kommen im Sommer in die Schule, meine Yogalehrerausbildung endet im Februar und so bot sich der Zeitraum dazwischen für eine Auszeit an. Es wird sicher eine tolle Zeit, die aber auch einige Herausforderungen bereit hält (die ja bekanntermaßen am meisten zu persönlichem Wachstum beitragen):
    • Wir machen das erste Mal als Familie über einen so langem Zeitraum gemeinsam Urlaub und das auch noch im Wohnmobil (ebenfalls zum ersten Mal).
    • Wir werden viel aufeinander hocken, was für mich besonders herausfordernd sein wird. Denn ich bin jemand, der Rückzugsmöglichkeiten benötigt, die nicht immer gegeben sein werden. Puh!
    • Ich werde kaum Zeit zum Arbeiten haben und daher ist es fraglich, wie stark ich “Mehr OM” in der Zeit vorantreiben kann.
  • Anwendung von Wissen: 2018 habe ich viele Weiterbildungen gemacht und ich möchte dieses Wissen nun anwenden und einiges in die Umsetzung bringen.
  • Kurse: Ich möchte an mind. drei Kursen dieses Jahr teilnehmen, die mich auch wieder wachsen lassen werden. Ich möchte einen Tai Chi-Kurs machen, um einfach mal in das Thema reinzuschnuppern und neben dem Yoga eine weitere Entspannungstechnik auszuprobieren. Außerdem stehen ein Kreativkurs auf dem Programm und die Teilnahme am Kurs zu “Achtsames Selbstmitgefühl”. Nachdem ich über die Weihnachtstage das Buch “Selbstmitgefühl” von Kristin Neff gelesen habe, wurde mir schnell klar, dass ich diese “Technik” erlernen möchte, sowohl für mich selber, als auch für die Zusammenarbeit mit Coaching-Klienten.
  • Yoga- & Sport-Routine: Daran möchte ich nichts ändern, sondern sie einfach beibehalten, wie sie gerade ist. Aber auch das bietet ja Möglichkeiten zum Wachstum, indem ich z.B. neue Sportarten ausprobiere, andere Yogastudios und neue Übungen.
  • Neue Plätze in Köln: Seine Heimatstadt kennt man ja meist am wenigsten. Daher habe ich mir vorgenommen, dieses Jahr ein paar Ecken und Plätze in Köln aufzusuchen, in denen ich noch nie war. Eine kleine Stadt-Safari quasi! 😉
  • Smartphone-Nutzung: Gaaaaaanz viel Potential für Wachstum bietet mein Vorhaben, meine Smartphone-Nutzung auf unter 2 Stunden pro Tag zu bringen bzw. dort zu halten. Die ersten Tage hat es ganz gut funktioniert, aber ich merke, dass es eine Herausforderung ist, nicht ständig zum Handy zu greifen. Aber ich erhoffe mir dadurch mehr sinnvoll genutzte Zeit mit meiner Familie und für mich selbst.
  • 40 Bücher: Was mich auch gleich zu dem Punkt bringt, dass ich dieses Jahr 40 Bücher lesen will. Das ist alles andere als unrealistisch für mich, außer, ich gehe mit der Smaprtphone-Nutzung wieder nach oben. 😉
  • Mehr lachen und mehr Humor: Mir ist aufgefallen, dass es Tage gibt, an denen ich so gut wie nie oder tatsächlich gar nicht lächle oder lache. Das möchte ich ändern und auch an schlechten Tagen mir zumindest ein Mal zulächeln und insgesamt mehr lachen.

 

Wachstum auf beruflicher Ebene

  • Monatliche Planung und Ziele-Check: Ich habe festgestellt, dass eine jährliche Planung für mich nicht funktioniert. Das Jahr 2018 war dabei ein Paradebeispiel, denn ich hatte so einiges auf der Agenda für 2018 und dann drehte ich mein Business komplett auf links. Daher habe ich nun beschlossen, monatlich meine Ziele zu checken und darauf basierend flexibel die Planung zu gestalten. Das ermöglicht mir Kurskorrekturen, ohne das große Ganze aus dem Blick zu verlieren und ich kann das Wachstum meines Business jede Woche kontrollieren.
  • Erste Kunden begleiten: Derzeit bin ich vor allem darauf fokussiert, mehr Sichtbarkeit für “Mehr OM im Online-Business” zu schaffen. Mein großes Ziel ist es aber, dieses Jahr meine ersten Kunden oder auch Klienten dabei zu begleiten und zu unterstützen, im Online-Business besser für sich selbst zu sorgen. Im Frühsommer, also nach Neuseeland, will ich damit starten.
  • Aufbau einer E-Mail-Liste: Ja, auch ich baue immer noch auf E-Mail-Listen und möchte mir daher eine eigene Liste für dieses Business aufbauen. Entgegen aller üblichen Strategien und Unkenrufen von Experten werde ich vorerst einen normalen Newsletter und zum Frühsommer hin auch ein Freebie anbieten.
  • Instagram: Mein Fokus bei den Social-Media-Aktivitäten soll vor allem auf Instagram liegen. Ich möchte mir dort eine solide Follower-Base aufbauen und mir eine Community erschaffen. Vielleicht magst du mir ja auch folgen? 😉
  • Fokussiertes Arbeiten: Wie viele anderen Menschen habe auch ich immer wieder Schwierigkeiten, mich zu fokussieren und mich nicht ablenken zu lassen. Deswegen nutze ich ab sofort einen Blocker für ablenkende Websites wie Facebook, ich werde die Scrum-Methode und die Pomodoro-Technik für mich einsetzen und auch hier meine Smartphone-Nutzung einschränken. Bislang klappt es gut, aber das Jahr ist ja noch lang! 😉
  • Neuer Business-Coach: Die letzten 1,5 Jahre habe ich mit der wunderbaren Shailia Stephens zusammen gearbeitet. Sie hat mich begleitet, mir viel Input gegeben und mir auch geholfen, “Mehr OM” rauszubringen. Die Zusammenarbeit mit ihr war ausgesprochen toll, aber ich merke, dass ich jetzt mal jemand Neues an meiner Seite brauche. Daher möchte ich bis Herbst oder Winter 2019 einen neuen Coach gefunden haben, die mir hilft, mein Business auszubauen. Wen kennst du in diesem Bereich? Mit wem arbeitest du zusammen? Ich bin für jeden Tipp dankbar, damit ich mir über die nächsten Wochen und Monate ein Bild von potentiellen Coaches machen kann.
  • Wachstum meines Yogakurses: Derzeit ist mein Yogakurs, den ich im August 2018 gestartet habe, nicht profitabel und hat zu wenige Teilnehmer. Nach der Neuseelandreise will ich das unbedingt ändern und außerdem optional noch einen weiteren Kurs dazu nehmen. Dann hätte ich insgesamt 3 Kurse pro Woche, was optimal wäre und dieses Standbein wäre dann auf dem Stand, auf dem ich es gerne hätte.

 

Hui, das ist einiges, wenn ich das hier so geschrieben vor mir sehe! Aber ich will ja eben wachsen und da gehört es auch zu, sich Neues zu trauen und groß zu denken.

 

Fazit

Natürlich kann ich nicht absehen, was alles passieren wird und wie 2019 wirklich für mich laufen wird. Aber ich habe das Gefühl, dieses Jahr strukturierter und fokussierter zu sein als letztes Jahr, was durchaus damit zu tun hat, dass ich an einem ganz anderen Punkt stehe. Vor einem Jahr spürte ich eine Veränderung auf mich zurollen, die ich aber noch überhaupt nicht greifen konnte. Daher war auch meine Planung eher schwammig und ich war ganz früh (oder war ich es jemals?) nicht mehr daran interessiert, meine eigentlichen Ziele zu verfolgen, ohne jedoch neue vor Augen zu haben. Deswegen war das letzte Jahr auch eher mau, was die Zielerreichung und meinen Umsatz angeht. Dafür habe ich an ganz anderen Stellen viel “verdient”, nämlich im Bereich meiner eigenen Weiterentwicklung und Veränderung. Und das war es mir allemal wert!

 

Wie war 2018 für dich? Und wie soll 2019 für dich werden? Hinterlasse mir einen Kommentar und ich antworte garantiert! 🙂

 

Und immer schön OM! 🙂

Deine Claire

 

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Foto: von Dose Media auf Unsplash

Kommentare

  1. Frauke Schramm

    Liebe Claire,

    ich hab Dich 2018 zweimal live erlebt – auf der InspiCon und auf dem InspiCamp. Der Unterschied zwischen beiden Terminen war deutlich spürbar. Es freut mich total, dass Du Deinen Weg so konsequent gehst, denn: im November, beim InspiCamp, stand da plötzlich eine Frau vor mir, die in sich selbst ruhte und von dort aus entspannt und selbstbewußt loszog, ein neues Business aufzubauen.
    Ich drück Dir alle Daumen und freu mich sehr darauf mitzuverfolgen, was Du weiter so ausheckst !

    Liebe Grüße, Frauke

    1. Claire

      Liebe Frauke,

      beim Lesen deines Kommentars kam vor allem ein Gefühl bei mir auf: Dankbarkeit! Vielen lieben Dank für deine wundervollen Worte, die mir ein Lächeln ins Gesicht und Wärme in mein Herz gezaubert haben! 🙂 Es ist so schön, ein solch warmherziges Feedback zu bekommen und es animiert mich, genau dort weiterzumachen, wo ich gerade bin. Vielen vielen Dank und auch für dich viel Erfolg für alles!

      Bis bald und liebe Grüße
      Claire

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