Meine Geschichte – oder: Wie “Mehr OM im Online-Business” entstanden ist

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Meine drei Gründe für die Entstehung von “Mehr OM im Online-Business”

„Wie ist es dazu gekommen, ein Business zu dem Thema Selbstfürsorge für Online-UnternehmerInnen zu starten?“ Diese Frage habe ich vor einigen Wochen in einem Interview gestellt bekommen. Als ich antwortete, fielen mir spontan zwei Gründe ein. Im Nachhinein wurde mir aber bewusst, dass es sogar einen dritten Grund gab, der sogar wichtiger war als die beiden anderen. Ein Grund, der weiter zurückgeht und mehr Einfluss auf mich hatte, als es mir überhaupt bewusst war. Ein Grund, der den Grundstein für dieses Business legte und die Gründung überhaupt erst möglich machte.

Also, warum nur habe ich jetzt ein Business zum Thema Selbstfürsorge für Online-UnternehmerInnen gestartet? Warum ist es mir ein solch großes Anliegen, Onlinepreneure darin zu unterstützen, gut für sich selbst zu sorgen, so dass sie mehr innere Ruhe und Kraft für ihr Leben und ihr Business verspüren? Ja, ich fange mit dem wichtigsten (und chronologisch gesehen ältesten) Grund an, um dich nicht länger auf die Folter zu spannen. 😉

 

Grund 1: Der Tod meines Vaters

Mein Vater war sein Leben lang Unternehmer. Er stieg früh in die Firma seines Vaters ein und übernahm sie auch „pflichtgemäß“, als mein Opa in den Ruhestand ging. Ich hatte oft nichts von meinem Vater, da er ein Workaholic war und oft keine Zeit für uns Kinder hatte. Die Firma stand immer an erster Stelle und wir zogen des Öfteren den Kürzeren dabei.

Nein, ich hege keinen Groll gegen meinen Vater deswegen, denn es war einfach so – und ich habe schon lange meinen Frieden damit geschlossen. Viel schlimmer finde ich, dass mein Vater wegen seiner Lebensweise mit seinem Leben bezahlte. Mit nur 57 Jahren verstarb er im Februar 2007 an Krebs. Es war ein harter Schlag für mich, da ich immer ein „Papa-Kind“ gewesen bin und mein Vater und ich im Großen und Ganzen eine sehr gute und enge Beziehung zueinander hatten.

So hart mich sein auch Tod getroffen hat (manchmal auch heute noch), so wichtig war die für mich darin enthaltene Lektion. Wie gesagt, mein Vater war ein Workaholic und rackerte und schuftete hart, häufig weit über seine eigenen Grenzen hinaus. Gerade die letzten Jahre waren körperlich und seelisch sehr anstrengend für ihn und ich bin bis heute der Überzeugung, dass seine Krebserkrankung sehr viel mit seiner Überarbeitung und der fehlenden Selbstfürsorge zu tun hatte. Denn mein Vater hat selten in seinem Leben wirklich gut auf sich geachtet.

Nach seinem Tod dämmerte es mir irgendwann, dass ich niemals ein Leben wie er führen möchte, in dem es nur ums Arbeiten geht, in dem ich mich ständig verausgabe und das mich krank macht. Ich war schon immer jemand, der großen Wert darauf gelegt hat, dass es mir selber gut geht und der Tod meines Vaters befeuerte dies zusätzlich. Auch als mich 2016 selbstständig gemacht habe, war dieser Gedanke ständig in meinem Hinterkopf. Und doch überschritt ich immer wieder meine Grenzen…

 

Grund 2: Meine eigene Bekanntschaft mit fehlender Selbstfürsorge, Überforderung und Überarbeitung

Auch das gehört zum Leben dazu: Zu erkennen, dass zwischen einem Ziel und der Umsetzung Hürden und Herausforderungen liegen und sich Ziele nicht einfach durch pure Willenskraft erreichen lassen. Also machte auch ich meine Bekanntschaft mit Überarbeitung und Verausgabung und landete mehrmals in meinem selbstgebauten Hamsterrad. Zum Glück war es nie so schlimm, dass ich ernsthaft krank wurde. Ich hatte keinen Burn-Out und auch keine schwere körperliche Erkrankung wie z.B. Krebs. Aber ich merkte doch immer wieder, dass ich lernen muss, mir mehr Auszeiten zu gönnen und mich nicht zu hart ranzunehmen.

 

Grund 3: Meine Yogalehrerausbildung

Der dritte Grund, der mich auf diesen Weg gebracht hat, ist meine Yogalehrerausbildung. Ich praktiziere seit Juli 2013 regelmäßig Yoga und irgendwann packte es mich und ich wollte tiefer ins Thema einsteigen. Also meldete ich mich für eine Yogalehrerausbildung an, die im März 2017 los ging.

Ich hätte ja nie gedacht, dass sich durch die Ausbildung so viel in mir ändern würde… Ich kann nicht genau beschreiben, was sich verändert hat. Ich kann nur sagen, dass ich nach ca. einem dreiviertel Jahr gemerkt habe, dass ich mich verändere, dass meine Werte und Ansichten sich teilweise ändern und dass sich mein Inneres noch einmal vollständig umstellt. Ich rede da immer gerne vom „inneren Tetris“, bei dem sich die einzelnen Bausteine meines Lebens noch einmal ganz neu verteilen und umschichten.

Kurzum: Durch die Yogalehrerausbildung hat sich für mich sehr viel verändert und das Thema Selbstfürsorge, das ja unmittelbar mit dem Yoga verlinkt ist, ist dadurch so richtig an die Oberfläche gekommen. Im Mai 2018 hatte ich meinen gedanklichen Durchbruch mit diesem Thema in einem Business-Retreat und seitdem bin ich dabei, dieses Thema in die Welt zu bringen.

Der Tod meines Vaters hat nun doch einen Sinn

Es ist schon verrückt, welche Wege man geht (oder gehen muss), um zu einem bestimmten Punkt im Leben zu gelangen und wohin es einen verschlägt, ohne dass man das jemals hätte vorhersehen können. Ich hätte jedenfalls nie gedacht, dass der für mich so tragische Tod meines Vaters einmal dazu führen würde, dass ich überhaupt selbstständig bin und dass sein Tod für mich am Ende doch eine tiefere Bedeutung haben würde. Und zwar so, dass ich einen Beruf daraus mache.

Auch wenn ich bis heute meinen Vater immer wieder schmerzlich vermisse, so bin ich ihm doch dankbar für die wertvolle Lektion, die er mir unfreiwillig für mein eigenes Leben mitgegeben hat. Aber so hat sein Tod und der damit verbundene tiefe Schmerz für mich am Ende doch irgendwie einen Sinn, den ich jahrelang nicht gesehen habe. Dafür brauchte es wohl meine eigene Selbstständigkeit, die Yogalehrerausbildung und die Frage in dem Interview, um mir das wirklich klar zu machen.

 

Warum ich dich als Online-Unternehmer*in unterstützen möchte

Diese Geschichte – meine Geschichte – ist der Grund, warum ich dich als Online-Unternehmer*in dabei unterstützen möchte, gut auf dich zu achten und gut für dich zu sorgen. Wir „kleinen und großen Selbstverbesserer“ sind nämlich so oft damit beschäftigt, die Welt und andere zu retten und vergessen uns selbst dabei. Dabei ist es so wichtig, dass wir gut für uns sorgen, um unsere innere Stärke und Ruhe zu finden oder zu behalten, um kreativ zu bleiben und um weiterhin die Kraft aufzubringen, die Welt im Rahmen unserer eigenen Mission zu verändern. DU bist die wichtigste Ressource in deinem Business – also achte gut auf dich!

 

Welche Gründe gibt es für den Aufbau deines Business? Ich bin gespannt auf deine Geschichte!  

 

Und immer schön OM! 🙂

Deine Claire

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