Wie meine Liebe zum Yoga begann und sich entfaltete - Mein Yogaweg

Wie meine Liebe zum Yoga begann und sich entfaltete – Mein Yogaweg

Heute möchte ich dir erzählen, wie mein eigener Yogaweg aussieht, den ich bislang gegangen bin. Denn Yoga ist das, was mein Leben bislang am nachhaltigsten verändert hat. Es hat einen so hohen Stellenwert für mich, dass ich anderen – in diesem Fall dir – mehr darüber erzählen möchte. 🤗

Die Anfänge

Mein eigener Yogaweg begann im Jahr 2012. Wobei… Ich denke, er begann eigentlich bereits 2010. In dem Jahr war ich für ca. 7 Monate für ein Praktikum in Indien. Ich habe zwar damals dort kein Yoga praktiziert, aber die Zeit in Indien hat mich nachhaltig beeinflusst. So sehr, dass ich heute nahezu immer noch täglich an diesen Aufenthalt denke. Und ich bin mir sicher, dass damit damals der Same für Yoga in mir gesät wurde.

2012 wurde ich mit Zwillingen schwanger. Auf Facebook verkündete eine Bekannte, dass sie einen Yogakurs für Schwangere anbietet und ich meldete mich sofort begeistert an – auch wenn ich bis dahin noch nicht daran gedacht hatte, einen Yogakurs zu besuchen. Aber irgendwas daran zog mich magisch an…

Noch während des Kurses merkte ich, dass ich nach der Geburt in jedem Fall wieder mit Yoga einsteigen möchte. Es tat mir unglaublich gut und ich fühlte schon schnell die positive Wirkung auf mein (inneres) Leben.

Nach der Geburt dauerte es noch etwas, aber der Gedanke, regelmäßig einen Yogakurs zu besuchen, blieb bestehen. Der Zufall (oder das Universum) wollte es, dass ich in der “Betriebssportgruppe Yoga” beim Arbeitgeber meines Mannes einen der begehrten Plätze im wöchentlichen Yogakurs ergatterte. So begann ich haargenau am 1. Juli 2013 mit einem wöchentlichen Hatha-Yoga-Kurs.

Von der wöchentlichen Praxis zur Yogalehrerausbildung

Ich praktizierte wöchentlich und merkte, wie mein Interesse an Yoga mit der Zeit immer größer wurde. Im Mai 2016 besuchte ich mein erstes (und bislang leider einziges) Yoga-Retreat. Im Rückblick wurde mir klar, dass dort der Wunsch, eine Yogalehrerausbildung zu machen, entstand. Ich trug mich jedoch erst noch einige Monate mit der Idee herum, bevor ich mich final für eine Ausbildung entschied.

Die Initialzündung entstand durch meine liebe Freundin Anni (mit der ich dieses Jahr erstmals ein gemeinsames Yoga-Retreat anbiete), die ihre Yoga-Ausbildung abschloss und das auf Facebook veröffentlichte. Und irgendwie merkte ich in dem Moment “Ich will das unbedingt auch!!!”. Also recherchierte ich passende Ausbildungen in und um Köln und entschied mich letztlich für eine 2-jährige Hatha Yoga-Ausbildung bei Unity Training in Köln. Diese begann im März 2017 und ich habe sie vor ziemlich genau einem Jahr, am 17.2.2019, abgeschlossen.

Meine ersten Schritte beim Unterrichten

Claire Oberwinter Yoga Köln
Foto: Tanja Deuß

In die Yogalehrerausbildung bin ich reingegangen mit dem Wunsch, die Tiefe des Yoga mehr kennenzulernen und mehr über die Hintergründe zu erfahren. Der Wunsch, auch wirklich zu unterrichten und das Wissen nicht nur für meine eigene Yogapraxis zu nutzen, sondern es an andere Menschen weiterzugeben, kam erst einige Monaten nach dem Beginn der Ausbildung.

Da sich längere Zeit keine regelmäßige Möglichkeit zum Unterrichten für mich auftat, startete ich im August 2018 auf eigene Faust meinen ersten Yogakurs in Köln. Und dann passierte etwas Wundervolles: Es ergaben sich Stück für Stück mehr oder weniger von alleine mehr Möglichkeiten für mich zu unterrichten.

Inzwischen habe ich meinen eigenen Yogakurs wieder aufgegeben, aber ich unterrichte nun 1 Mal pro Woche in der Betriebssportgruppe, in der vorher Schülerin gewesen war, und zwei Kurse bei der Volkshochschule Dormagen.

Und jetzt, da ich entschieden habe, dass Yoga das Fundament meines Business werden soll, wird es zukünftig noch mehr Angebote (Workshops, Retreats, Kurse, ….) rund um Yoga auch für dich geben. 🤗

Mein Yoga

Ich werde dich jetzt nicht langweilen mit irgendwelchen Definitionen über Yoga. Diese kannst du bei Bedarf überall im Internet finden. Viel wichtiger ist es mir, dir etwas über mein Yoga, also meinen Stil und auch das, was Yoga für mich persönlich bedeutet und tut, erzählen.

Was ich praktiziere

Ich praktiziere ein Mal wöchentlich in einem Fitness-Studio bei mir um die Ecke für eine 75-minütige Einheit. In Yogakreisen ist es zwar häufig verpönt, in einem Fitness-Studio Yoga zu praktizieren (und ich schließe mich da nicht aus, dass ich das vorher auch nicht so prall fand!), aber die Lehrerin ist einfach nur großartig – und das ist es, worauf es ankommt und nicht, wo der Unterricht stattfindet.

Auch wenn ich eher Hatha-Yoga unterrichte, übe ich in meiner eigenen Yogapraxis am liebsten Vinyasa Yoga, was heute wohl einer der bekanntesten und beliebtesten Stile ist. Dieser Stil zeichnet sich aus durch fließende Bewegungen, bei der die einzelnen Asanas durch einen “Flow” aneinander gereiht werden.

Wie oft ich praktiziere

Zusätzlich zu der wöchentlichen festen Einheit im Fitness-Studio praktiziere ich mehrmals wöchentlich mit YogaEasy zuhause oder ich meditiere. Ich entscheide immer sehr flexibel, was am jeweiligen Tag für mich stimmiger ist (Yoga oder Meditation), weil ich mal mehr Lust auf Bewegung habe und ein anderes Mal brauche ich mehr Ruhe und den Fokus auf “innere Einkehr” ohne Bewegung.

Inzwischen habe ich eine tägliche Meditations- und Yogapraxis etabliert und mein Ziel für 2020 ist es, an jedem der 366 Tage in diesem Jahr praktiziert zu haben – und wenn es nur für wenige Minuten ist!

Was ich unterrichte

Auf die Frage “Welchen Stil unterrichtest du?” antworte ich meist mit “Eine Mischung aus Hatha und Vinyasa Yoga”. Durch meine Ausbildung bin ich natürlich eher gewohnt, Hatha Yoga zu unterrichten, aber durch meine eigene ergänzende Praxis im Vinyasa bleibt es nicht aus, dass ich Elemente von dort auch übernehme.

Wenn ich ehrlich bin, mische ich ohnehin sehr viel zusammen, weil ich mir bei anderen auch mal Dinge abschaue, die ich gut finde, egal aus welchem Stil das kommt. Von der Tendenz her sind meine Unterrichtsstunden jedoch Hatha-lastig mit einem Vinyasa-Einschlag.

Was Yoga für mich ist

Was genau mich nun zum Yoga gebracht hat, frage ich mich bis heute. Es war aber wohl meine innere Stimme, die mir intuitiv sagte, dass Yoga etwas ist, das mir sehr gut tut.

Yoga ist für mich mehr als nur das Ausführen von Übungen. Yoga ist für mich Lebensretter, bester Freund, Seelentröster, Energiegeber und noch so vieles mehr. Durch Yoga kann ich mich entspannen, erhalte inneren Frieden, komme mir selber näher und kann mich besser spüren und der Alltag wird für mich spürbar leichter. Auch in stressigen Situationen oder Phasen hilft mir Yoga, gelassener zu bleiben oder zumindest wahr- und anzunehmen, was gerade ist. Wenn ich länger kein Yoga gemacht habe, werde ich jedenfalls ungenießbar! 😉

Yoga ist für mich… meine große Liebe! Er ist für mich ein so wichtiger Teil meines Lebens geworden, dass ich mir ein Leben ohne ihn einfach nicht mehr vorstellen kann. Yoga spendet mir Kraft, Zuversicht, Energie, er gibt mir Zugang zu meiner inneren Weisheit und: er beurteilt mich nicht. Er ist einfach da uns wartet auf mich, darauf, dass ich “ihn praktiziere” und nimmt mich so, wie ich bin.

Und das Spannende ist, dass ich diese Empfindungen nicht nur dann habe, wenn ich selber praktiziere, sondern auch, wenn ich unterrichte und der Fokus ja gar nicht so sehr auf meinem Inneren liegt. Und dennoch gehe ich nach jeder Yogastunde, die ich unterrichtet habe, mit viel Energie und einem Gefühl von innerem Frieden heraus.

Aber ganz ehrlich: Ich kann hier so viel reden, wie ich will. Ich könnte auch noch sagen, welche positiven Wirkungen Yoga hat, die sogar wissenschaftlich bestätigt sind. Aber schon Pattabhi Jois, einer der großen Yogameister unserer Zeit, sagte: “Yoga ist 99% Praxis und nur 1% Theorie”. Wenn du also wissen möchtest, was Yoga für dich tun kann, musst du ihn selber erfahren und spüren – vielleicht ja ab sofort mit mir! 😉

Mein Yoganame “Ganeshapriya”

Während meines Aufenthalts in Indien hatte ich natürlich auch so einige Berührungspunkte mit der indischen Spiritualität, konnte jedoch nicht wirklich etwas damit anfangen (was nichts speziell mit der indischen Spiritualität zu tun hatte, sondern eher mit Spiritualität im Allgemeinen).

Trotzdem habe ich damals schon in den Elefantengott Ganesha “verliebt”. Immer, wenn es irgendwo eine Ganesha-Figur oder einen Ganesha-Tempel gab, fühlte ich mich davon wie magisch angezogen. Und seit Jahren steht ein kleiner Holzganesha auf meinem Schreibtisch und begleitet mich durch meinen Alltag (und bald soll auch ein Ganesha-Tattoo auf meinem rechten Oberarm dazukommen).

Meine Mantraweihe im Januar 2018, bei dir ich meinen Yoganamen erhalten habe

Während meiner Yogaausbildung haben wir uns natürlich auch mit den indischen Göttern, mit Mantras und mit Spiritualität befasst. Jeder der “Azubis”, der wollte, konnte von unserem Ausbilder einen eigenen spirituellen Yoganamen erhalten. Dieser wurde in einer feierlichen Zeremonie im Januar 2018 verliehen und basiert u.a. darauf, welches persönliche Meditations-Mantra man sich ausgesucht hatte.

Natürlich ( 😉 ) hatte ich mir das Ganesha-Mantra ausgesucht und bekam daher den Namen “Ganeshapriya”. Dieser bedeutet drei Dinge:

  1. Die, die Ganesha liebt (Hm, kann gar nicht sein….)
  2. Die, die von Ganesha geliebt wird (Er liebt mich??? Huiuiui!)
  3. Die Liebe Ganeshas

Meine “Aufgabe” ist es, die Liebe Ganeshas in die Welt zu tragen und anderen ein Vorbild und eine Anführerin zu sein. So stand es jedenfalls auf meinem kleinen Merkzettel zu meinem Namen.

Mein Yoganame ist für mich nicht einfach “nur” ein Name, sondern die tägliche Erinnerung an meine Aufgabe, die ich durch ihn erhalten habe.

Ich liebe meinen Yoganamen sehr und inzwischen “trage” ich ihn mit Stolz und voller Überzeugung öffentlich in meinen Social-Media-Profilen. Ich überlege sogar, ihn mir als 2. Vornamen in meinen Ausweis eintragen zu lassen, damit es “so richtig” offiziell ist. 😉

In diesem Sinne: Om Gam Ganapataye Namaha! (Das Ganesha-Mantra, das wörtlich übersetzt in etwa bedeutet: Ehrerbietung dem Unendlichen, dem Ewigen, durch dessen Verehrung man mit allen guten Kräften in Kontakt kommt.)

Wie mein Yogaweg weitergeht

Wie es mit meinem Yogaweg weitergeht, kann ich noch nicht genau sagen. Denn als ich angefangen habe, ihn zu gehen, wusste ich ja auch nicht, dass ich mal dort landen würde, wo ich gerade bin.

Klar ist aber für mich: Ich werde ihn weitergehen, Weiterbildungen machen, andere Menschen auf verschiedenen Wegen mit Yoga in Verbindung bringen  und mit diesem Weg meine Mission, inneren Frieden in die Welt und damit in die Menschen zu tragen, erfüllen.

Egal, wie mein Weg am Ende auch aussehen wird: Ich weiß jetzt schon, dass es der richtige ist, denn das ist es, was mein Herz mir sagt. Und das Herz hat immer recht! ❤️

Freue dich auf viele tolle Angebote rund um Yoga und Meditation, mit denen ich dich auf deinem Weg zu “mehr OM” (inneren Frieden) in deinem Business begleiten werde!

Wenn du dazu immer auf dem Laufenden bleiben möchtest, trage dich ein für meinen Newsletter OMspiration, mit dem du alle Neuigkeiten rund um “Mehr OM” zuverlässig in dein E-Mail-Postfach bekommst und über neue Beiträge im Blog und Podcast und neue Angebote informiert wirst. 🤗

Ich freue mich auf alles, was kommen wird und darauf, dich ein Stück auf deinem Weg begleiten zu können. 😍

Namasté – und immer schön OM! 🕉
Deine Claire

 

Beitragsbild: Tanja Deuß, Knusperfarben Fotografie

Einen Kommentar hinzufügen