Meine Learnings aus meinem ersten Online-Kurs-Launch

Meine Learnings aus meinem ersten Online-Kurs-Launch

Anfang Juli habe ich meinen ersten Online-Kurs gelauncht, den “Mehr OM durch Pausen”-Kurs. Es war der 1. Launch in diesem Business (für das bisherige Marketing-Business hatte ich ja schon einige Launches durchgeführt) und in diesem Beitrag möchte ich nun meine wichtigsten Erkenntnisse zu diesem Launch mit dir teilen.

 

Beitrag als Podcast

 

Die Fakten zum Launch

Bevor ich dir erzähle, was ich durch den Launch für mich und mein Business gelernt habe, gebe ich dir erst einmal einen kleinen Überblick, worum es beim Launch überhaupt ging es und wie er grundsätzlich gelaufen ist.

Der Launch startete mit einer kostenlosen Aktionswoche, der “Mach doch mal Pause”-Woche. In dieser Woche haben die Teilnehmer*innen Tipps für entspannende Pausen bekommen und erste Erfahrungen gesammelt, wie eine Pausenroutine für sie aussehen kann.

Die Woche endete mit einem Webinar, in dem ich 12 Tipps zum Dranbleiben nach der Aktionswoche gegeben habe und in den Verkauf meines Online-Kurses weitergeleitet habe.

Grundsätzlich verlief die Woche entspannt (was ja auch am Thema lag 😉 ) und die Rückmeldungen waren insgesamt sehr positiv. Viele Teilnehmer haben eine oder mehrere Erkenntnisse für sich mitgenommen und waren glücklich und zufrieden mit den Tipps, die ich ihnen in der Zeit gegeben habe. Dieses Ziel habe ich jedenfalls erreicht! 😉

Gleichzeitig merkte ich noch während der Woche bzw. eigentlich sogar schon vorher, dass das, was ich da mache, sich nicht 100% stimmig für mich anfühlt. Und auch wenn ich, schon allein aufgrund des Themas, nicht übermäßig viel Interaktion mit den Teilnehmer*innen zu bewältigen hatte, fühlte ich mich nach der Woche bzw. dem eigentlichen Launch total ausgelaugt und ohne Energie. Das führte dazu, dass ich eine längere Podcast- und Blogpause eingelegt habe, weil mir die Energie fehlte, passende Inhalte zu erstellen.

Das führt mich direkt zu meinen Erkenntnissen, die ich nun, mit einigen Wochen Abstand zum Launch, gewonnen habe.

Meine Erkenntnisse aus diesem Launch

#1: Diese Art zu launchen ist nicht meins!

Wie oben geschrieben, merkte ich das eigentlich schon vorher. Nur kannte ich aus meinem bisherigen Business nur diese Art zu launchen und hätte auch gar nicht gewusst, was ich hätte anders machen können. Es war halt nunmal der “klassische” Weg, eine Challenge und/oder ein Webinar durchzuführen, damit zum Verkauf überzuleiten und einige “pushende Elemente” wie Frühbucher-Boni etc. einzubauen.

Wenn ich aber ehrlich zu mir bin, fand ich diese Art zu launchen bisher noch nie stimmig für mich. Und dennoch habe ich es mangels anderer Ideen so gemacht, weil “man” es halt so macht.

Ich habe aber nun für mich entschieden, dass ich es anders machen werde! Passend dazu habe ich letztens einen Impuls von einer Marketing-Expertin gesehen, die einen alternativen Weg darstellte. Als ich das sah, wusste ich sofort: Das will ich ausprobieren! Denn der Weg, den sie vorgeschlagen hat, fühlte sich für mich direkt stimmig an.

#2: Ich bin hochsensibel!

Diese Erkenntnis ist nicht unbedingt eine, die mit dem Launch direkt zusammenhängt und daraus entstanden ist. Es ist aber eine Erkenntnis, die zur richtigen Zeit kam und die einiges rückwirkend, auch in Bezug auf den Launch, erklärt.

Hochsensible Menschen nehmen Reize und/oder Emotionen intensiver wahr als der Großteil der Bevölkerung. Sie reagieren anders darauf und benötigen auch andere “Strategien”, um in Balance zu bleiben.

Als mich eine Freundin vor wenigen Wochen darauf aufmerksam machte, ich solle mir das Thema Hochsensibilität mal genauer anschauen, wurde sehr schnell klar, dass die Beschreibungen, die man so findet, sehr genau auf mich zutreffen. Nun kann man von Labels und Kategorien halten, was man will. Um einen anderen Umgang mit sich selber zu finden und sich besser zu verstehen, finde ich sie unbedingt geeignet und wichtig. Denn nur, wenn man weiß, “wer” man ist, kann man auch lernen, mit diesen Facetten seines Lebens umzugehen.

Die Erkenntnis, dass ich hochsensibel bin, hat in mir viel ins Rollen gebracht und mich auch noch einmal komplett neu auf mein Business schauen lassen. Mir wird jetzt umso mehr klar, dass die bisherige Strategie nicht stimmig sein konnte, weil sie zu sehr mit meiner hochsensiblen Seite kollidiert. Das führt mich dann auch gleich zu den nächsten beiden Learnings aus meinem Launch.

#3: Ich möchte mein Business aus meinem Inneren heraus gestalten.

Grundsätzlich finde ich es gut und sogar wichtig, sich Inspirationen und Tipps von Außen zu holen, was das eigene Business angeht. Ich selber bin in einer Mastermind-Gruppe und finde es gut, durch die anderen Unternehmerinnen dort einen Blick von Außen zu bekommen und Tipps zu erhalten, auf die ich von alleine nicht gekommen wär.

Wichtig ist allerdings dabei immer, auch zu schauen, ob die Tipps auch wirklich zu einem selbst passen. Ich habe leider den Fehler gemacht, mich während der Launch-Phase zu selten zu fragen, ob die Tipps überhaupt stimmig für mich sind. Ich habe das eine oder andere Mal mein Bauchgefühl ignoriert und habe die Dinge unreflektiert übernommen und umgesetzt.

Zugegeben: Ein Mal änderte ich trotz eines großen Widerstandes in mir meine Vorgehensweise, die sich im Nachhinein doch als die bessere Variante herausstellte. Widerstand zu spüren muss daher nicht immer gleich bedeuten, dass man etwas nicht machen soll. Denn bei mir stellte sich einfach heraus, dass mein Ego getroffen war, weil ich mich durch das Feedback, das ich bekam, angegriffen gefühlt hatte.

Es gilt also bei Tipps von Außen immer zu schauen: Woher kommt der Widerstand? “Nur” daher, dass ich mich angegriffen fühle? Oder kommt er daher, weil das, was ich machen “soll” einfach wirklich nicht zu mir passt? Das ist für mich eine wichtige und essenzielle Unterscheidung.

Ich werde mir natürlich auch weiterhin Tipps und Ideen von meinen Mastermind-Kolleginnen holen und bin sehr dankbar für den Austausch. Ich werde aber mehr als vorher schauen, was in der Umsetzung wirklich zu mir passt. Und auch wenn es immer heißt “Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler”, bin ich dennoch davon überzeugt, dass der Fisch (um bei diesem Bild zu bleiben) von alleine zum Köder kommt, wenn dieser umso besser schmeckt, weil der Angler ihn liebevoll und mit ganz viel Herzblut hergestellt hat. 😉

#4: Mein Marketing muss sich für mich stimmig anfühlen.

Daran schließt sich für mich direkt an, dass mein Marketing sich für mich stimmig anfühlen muss. Wenn ich hinter dem stehe, was ich tue, und mit vollem Herzen und aus voller Überzeugung meine Produkte verkaufe, erreiche ich leichter mein Ziel. Es heißt nicht, dass ich meine Ziele immer erreiche, aber es fühlt sich besser an und zieht nicht so viel Energie.

Mein vorrangiges Ziel ist es also, mein Marketing so stimmig für mich zu machen, dass es sich nicht mehr wie eine Last anfühlt, sondern viel Leichtigkeit und Freude bekommt. Das kann nur gelingen, wenn ich weiß, wie ich es nicht haben möchte und wenn ich die Dinge aus mir heraus gestalte. Dann kann es jedenfalls nicht falsch sein und ich werde die Leute ansprechen, die entsprechend zu mir passen. Es kommen am Ende die, die kommen sollen und das sind genau die Richtigen! 🙂

Ich möchte jedenfalls aufhören, einfach nur stumpf irgendwelchen Strategien zu folgen, die andere propagieren und sie stattdessen so anpassen, dass sie sich stimmig anfühlen für mich. Das wird nicht einfach, aber ich bin mir sicher, dass ich es umso besser schaffe, je mehr ich mich nach innen wende und in mich noch mehr mit mir selber verbinde.

#5: Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Das ist etwas, das mir in meinem Business immer wieder begegnet und eine Grenze, an die ich immer wieder stoße. Nur weil ich will, dass etwas passiert, heißt es nicht, dass es dann auch passiert. Die Dinge brauchen nunmal ihre Zeit.

Konkret meine ich damit: Ich hatte mir Ziele für meinen Launch gesteckt und wollte die Erreichung vor allem anhand von Zahlen überprüfen. In allem, was ich mir vorgenommen hatte, bin ich unter meinen Zielen geblieben. Das hat mich 1-2 Tage doch etwas Nerven und Energie gekostet, war aber dann doch recht schnell ok für mich. Das hatte auch damit zu tun, dass ich erkannte, dass mein Business ja auch noch nicht so lange existiert und ich keine Wunder erwarten kann.

Dieser Launch war daher eine gute Erinnerung für mich, dass die Samen, die ich säe, erst noch dabei sind, aufzugehen. Bis sie aber zu ausgewachsenen Blumen oder Pflanzen werden, dauert es noch etwas.

Ich gehe nun in meinem eigenen Tempo ganz entspannt weiter, werde kräftig weiter säen und irgendwann ernten. Da bin ich mir sicher, da ich von meinem Business und dem so wichtigen Thema Pausen und Auszeiten fest überzeugt bin! Ich darf aber einfach noch etwas Geduld haben, bis alles so läuft, wie ich es mir derzeit wünsche. 😉

 

Fazit

Was ich dir mit diesen Learnings vor allem mitgeben möchte ist: Gestalte dein Business so, wie es zu dir passt! Natürlich soll sich deine Zielgruppe von dem angezogen fühlen, was du tust. Wenn du aber merkst, dass du eine ganz andere Sprache sprichst als deine Zielgruppe und du die entsprechenden Worte einfach nicht über die Lippen bringst, überlege doch einmal, ob das wirklich deine Zielgruppe ist. Ich persönlich finde, dass man automatisch die richtigen Menschen anzieht, wenn man die Dinge aus dem Herzen heraus macht.

Natürlich kann und sollte man immer ausprobieren und darf Dinge auch gerne verbessern, so dass es noch besser klingt bzw. die eigene Zielgruppe sich noch mehr abgeholt fühlt. Das sollte aber nie auf Kosten der Authentizität gehen. Wenn man das Gefühl hat “Das, was da auf meiner Landing Page (z.B.) steht, passt überhaupt nicht zu mir und das bin nicht ich!”, wird man nicht überzeugend im Verkauf sein können. Denn die Leute spüren instinktiv ziemlich genau, wenn etwas nicht stimmig ist.

Mach dein Business und dein Marketing zu deinem Business! Nimm Tipps und Inspirationen an, schau aber auch immer, was davon wirklich zu dir passt. Der Erfolg kommt dann zwar nicht von alleine (denn dazu gehört noch mehr), aber ohne das wirst du auch nicht wirklich weiterkommen bzw. es kostet dich mehr Energie, als es nötig wäre!

In diesem Sinne wünsche ich dir mehr Leichtigkeit und mehr “Sein” in deinem Business – und natürlich ganz viel OM! 🕉

 

Welche Learnings hast du aus deinem letzten Launch für dich mitgenommen? Verrate es mir gerne, denn ich bin so furchtbar neugierig und ich finde es immer toll, auch von den Erkenntnissen anderer etwas für mich mitzunehmen! 

 

Liebe Grüße

Deine Claire

 

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